Investitionsplan

Der Investitionsplan weist aus, wie viel Kapital für die Existenzgründung voraussichtlich benötigt wird. In einer tabellarischen Zusammenfassung werden Gründungskosten, laufende Kosten und Kosten für Umlauf- und Anlagevermögen aufgeführt und der gesamte Investitionsbedarf für die Anlaufphase ermittelt.

Zu den Gründungskosten gehören zum Beispiel Gebühren für Notar, Rechtsanwalt und Gewerbeamt, Mietkaution, Markteinführungsausgaben und sonstige gründungsspezifische Kosten. Die laufenden Kosten enthalten Mieten, Nebenkosten, Versicherungen, Löhne etc.

Zum Umlaufvermögen gehören die Waren und Werkstoffe des Unternehmens (Rohstoffe, Kapital für das erste Waren- und Materiallager usw.). Als Anlagevermögen bezeichnet man einmalige langfristige Investitionen. Das können unter anderem Gebäude, Grundstücke, Baumaßnahmen, Maschinen, Büroausstattungen, Firmenfahrzeuge und Lizenzen sein.

Der Investitionsplan ist als Teil des Finanzplanes für die Beantragung von Kredit- und Fördermitteln erforderlich.